23. Januar 2019

Träume können sich nicht irren

Träume können sich nicht irren“ ist ein Kurzthriller in Form einer Erzählung. Es ist der erste Text, den ich als eBook sowie als Taschenbuch veröffentlicht habe.



Die junge Mutter Laura verliert ihre Tochter bei einem Autounfall. Gewissensbisse und Selbstvorwürfe quälen sie. Hätte sie den tragischen Ausgang des Unfalls verhindern können? So kurz, wie die Novelle „Träume können sich nicht irren“ ist, so spannend und fesselnd ist sie. Dich interessiert die Entstehungsgeschichte zum Buch? Hier erfährst du mehr.

Träume können sich nicht irren
Traume koennen sich nicht irren – Als eBook überall, als Taschenbuch bei Amazon

Träume können sich nicht irren – Umschlagtext

Seit einem schrecklichen Autounfall leidet Laura unter Depressionen und nächtlichen Halluzinationen. Merkwürdige Geräusche dringen nachts durch die Zimmerwände. Laura beschließt eines Tages, dem Spuk ein Ende zu setzen. Dabei begibt sie sich in große Gefahr.

Leseprobe aus „Träume können sich nicht irren“

Eine Leseprobe ist sehr hilfreich für die Entscheidung, ob man sich als Leserin und Leser auf einen Text einlassen möchte. Besonders, wenn man den Autor nicht kennt. Deshalb möchte ich euch hier einen Textauszug vorstellen. Es ist der Anfang.

Textauszug – die ersten Zeilen

Angestrengt lauschte sie in die Stille der Nacht. „Oh Gott“, flehte sie leise, während sie kaum zu atmen wagte. „Lass mich schlafen, ich will nur noch schlafen.“ Erschöpft lag Laura im Bett. Die roten Ziffern des Radioweckers leuchteten in der Dunkelheit. Mitternacht. Lauras Augen brannten vor Müdigkeit. Unablässig starrte sie auf die roten Ziffern, deren Licht Laura gefangen zu halten schien. Bitte nicht“, hauchte sie ängstlich, während sie die Bettdecke bis zum Kinn zog. Instinktiv presste sie beide Hände auf die Ohren. Plötzlich begann sie zu stammeln:„Nichts ist wahr. Ich träume. Böse Träume. Jede Nacht. Wollt ihr mich holen? Ich bin noch nicht tot!“ Verzweifelt versteckte Laura ihr Gesicht unter der Bettdecke. „Ruhig, ruhig. Du musst dich beruhigen.“ Mit zittriger Stimme zwang sie sich , ruhiger zu werden. Ihr Brustkorb hob und senkte sich hastig, nur allmählich flachte ihr Atem wieder ab.

So geht es weiter „Träume können sich nicht irren“

Ganz langsam fiel sie in ein leichtes Schlummern, um endlich vom erlösenden Schlaf übermannt zu werden. Erst der helle Klang der Kirchenglocken am nächsten Morgen weckte Laura. Gleichmäßiges Läuten drang sanft an ihre Ohren. Die noch schlaftrunkene Frau streckte sich und fühlte sich so müde wie jeden Morgen. Im Halbschlaf lauschte sie den Glockenklängen. Plötzlich schreckte sie hoch, warf die Bettdecke zur Seite und lief hastig zum Fenster. Nein!“ brüllte sie energisch. „Nein, nein! Ich lasse das nicht zu!“ Laura schrie erneut, während sie die Vorhänge mit einem Ruck aufzog. „So“, murmelte sie „so ist es besser.“ Mit dem Kopf gegen die Wand gelehnt, blickte sie gedankenverloren durch die Fensterscheibe. Ihre Fäuste umklammerten noch immer die dicken Vorhanggardinen. Stumm wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. Sie wollte nicht mehr in der Wohnung bleiben, in diesem Zimmer, in dem sie von Erinnerungen heimgesucht wurde.

 

 

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